Berlin Art@Site www.artatsite.com Andreas Wegner Dove Vai, Wohin gehst du?
Artist:

Andreas Wegner

Title:

Dove Vai, Wohin gehst du?

Year:
1986
Adress:
Schlesische Strasse
Website:
Intimate space
It is so painful to walk through an intimate space of two lovers who are totally vulnerable meeting. Maybe the people of Wohin Gehst Du by Andreas Wegner, experience their last moments together.
By Theo, www.artatsite.com

Compared with other works
Nothing wrong; Europe Power Handstand. Ernst Leonhard's (Berlin, picture 1, more information) work plays catchy way with a heavy body that adopts a onwaarschijlijke attitude.

Although Yolanda by Miriam Lenk (Berlin, picture 2, more information) does not have the perfect buddies, she is so attractive that it's hilarious.

The artwork Allison Lapper Pregnant by Marc Quinn (London, picture 3, more information) is contradictory: a flawed body is performed in one of the finest materials, made a human deficit exhibited no single gene. It is logical that this evokes a fierce resistance in many people. This artwork is a masterpiece by the perfect execution and lifelike expression and fundamental discussions it evokes.

Although Karl Bobek's Torso (Berlin, picture 4, more information) of a man impersonates who is actively involved, the man also seems to perish. This man confronts effectively serious issues of life and mortality.

With Der Gestürzte Krieger by Markus Lüpertz (Berlin, picture 5, more information)we witness the last moment of a brave man who has fought for a good cause. The materialization is shocking; the person already appears to defend.

Wolfgang Matteuer's Jahrhunderschritt (Berlin, picture 6, more information) depicts a person off which does not correspond to the ideal of beauty. This person makes an incredibly big step forward and is apparently incredibly strong. Wolfgang Matt Heuer knows Jahhundertschritt ('One Hundred Years Step', Berlin) to portray a convincing person without the use of perfect shapes, proportions and colors.
By Theo, www.artatsite.com

www.claudia-klinger.de:
Was sich der Künstler wohl dabei gedacht hat, diese beiden Figuren am Schlesischen Tor in Berlin zu platzieren?
Eine nackte Frau, alles andere als „normschön“, lümmelt am Rande eines kleinen Fußwegs.
Ihr gegenüber liegt ein ebenfalls nackter Mann, der allerdings vergleichsweise wenig heraus gearbeitet ist. Weitgehend in die Erde versunken scheint er zu schlafen.
Wer auch immer das tut: sein Penis ist deutlich polierter als der Rest des Körpers. Es sieht aus wie die abgegriffenen Glücksbringer-Stellen an manchen Skulpturen in Kirchen und auf öffentlichen Plätzen, die ich irgendwo in Italien gesehen habe (Details leider vergessen!).
Hübsche Füße hat er, die ein wenig mehr heraus gearbeitet sind.
Die Skulptur aus Bronze und Eisen erschuf Andreas Wegner. Sie heißt „Dove vai“ (italienisch: Wohin gehst du?). Mit dieser Skulptur beginnt der Skulpturenweg, auch „Menschenlandschaft Berlin“ genannt, zum Gröbenufer führt.
Es fällt mir schwer, dieses Werk zu interpretieren. Immerhin stellen sich Fragen:
Warum ist die Frau eine Vollfigur und der Mann vergleichsweise wenig „skulpturiert“?
Warum fragt sie einen Schlafenden, wohin er geht? (Da sie wach ist, kann nur sie die Fragende sein – oder?)
Warum sind die Figuren so platziert, dass man zwischen ihnen hindurch gehen muss?
Ist die Frage vielleicht an die Passanten gerichtet? Dann müsste sie allerdings irgendwo am Kunstwerk erkennbar sein, doch irgendwelche Schilder gibt es da nicht. Ohne Recherche hätte ich nie erfahren, dass die Skulptur diesen Namen trägt.

www.wikiwand.com:
Dargestellt sind zwei liegende Personen, die sich zugewandt sind. Es handelt sich dabei um ein unbekleidetes Paar, wobei der Mann flach auf dem Rücken und die Frau seitlich liegt. Als Materialien dienten Bronze und Eisen.
Mit der Skulptur beginnt der Skulpturenweg. Die Menschenlandschaft beginnt mit der Skulptur „Dove Vai“ am Gehweg an der Schlesischen Straße. Die etwa fünf Meter langen liegenden Figuren wurden geschaffen von Andreas Wegner (* 1958). Der Titel „Dove Vai“ ist italienisch und bedeutet „Wohin gehst du?“.
Die Menschenlandschaft Berlin ist ein 1987 installiertes Kunstprojekt im Berliner Stadtteil Kreuzberg. Es handelt sich dabei um einen Skulpturenweg, der vom Schlesischen Tor zum May-Ayim-Ufer führt und dabei sieben Bildhauer-Kunstwerke enthält. Entstanden ist das Projekt bei einem Bildhauer-Symposium.
Die ausgestellten Arbeiten behandeln das Thema „Kreuzberg als Kristallisationspunkt für Einwanderung“ und wurden von sieben verschiedenen Künstlern geschaffen, der Künstler Schang Hutter trat von der Teilnahme zurück. Zwischen den einzelnen Ausstellungsstücken wurde ein Weg aus Granitplatten angelegt. Der Bereich, in dem die Skulpturen aufgestellt wurden, befand sich in der Vorwendezeit auf einer offenen Fläche, da die Oberbaumbrücke nicht passierbar war. Finanziert wurde das Symposium und das Projekt vom Etat „Kunst-im-Stadtraum“ anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins. Es sollte einen Kontrapunkt zum Skulpturenboulevard am Kurfürstendamm setzen, der im gleichen Jahr aufgebaut wurde.

www.artfacts.net:
Andreas Wegner is a contemporary artist.
Andreas Wegner is a German, French male artist born in 1958.