Art@Site www.artatsite.com François Morellet Deux segments de droite, l'un horizontal l'autre vertical Bochum
Artist:

François Morellet

Title:

Deux segments de droite, l'un horizontal l'autre vertical

Year:
1979
Adress:
Springerplatz
Website:
Abstraction is no detachment
The red lines are beautifully in contrast with the deep green trees and the beige of the museum. The lines make full use of the available space. Look at the length of the vertical line and the distance between the two lines; they are exactly the same.
Abstraction is no detachment. The two lines are in contact with both the field and the museum. The red is even redder, because of the soft beige. The red is in duel with the grass green. So, abstraction is able to communicate.
The vertical line will move the museum forward toward the front of the car. The bright vertical line seems to be at the same distance as the horizontal. Thus, it appears that the museum will be moved forward. So, abstraction can change the distances.
The clearness of the color and the shape of the Deux-Segment by Francois Moreliet, stay on my mind.
By Theo, www.artatsite.com

Vertaling
Abstractie is geen afstandelijkheid
De rode lijnen contrasteren prachtig met het donkergroen van de bomen en het beige van het museum. De twee lijnen benutten de ruimte volledig. Kijk naar de lengte van de verticale lijn en de afstand tussen de twee lijnen: die is exact hetzelfde.
Abstractie is geen afstandelijkheid. De twee lijnen zijn in contact met zowel het grasveld als het museum. Het rood wordt nog roder vanwege het zachte beige. Het rood is in duel met het grasgroene. Dus: abstractie kan communiceren.
De verticale lijn verplaatst het museum naar voren, naar de voorkant van het grasveld. De verticale lijn is zo helder, dat het lijkt op dezelfde afstand te staan als de horizontale. Daarom lijkt het museum verplaatst te zijn. Dus: abstractie kan afstanden veranderen.
De helderheid van de kleur en de vorm maakt dat Deux Segments by Francois Moreliet in mijn gedachten blijft.
Door Theo, www.artatsite.com

www.welt-der-form.net:
Zwei gleiche, rot lackierte Blechbalken à 500 x 30 x 30 cm. Der Balken an der Hauswand scheint sich im Vorbeigehen im selben Tempo zu bewegen wie man selbst. Entstanden beim Bochumer Stadtbildhauersymposion 1979 / 1980.
Standort: Springerplatz. Aufgrund von Umbaumassnahmen an der Schule wird nach einem neuen Aufstellungsort gesucht (Stand: 3/2011). 2004 hatte eine private Initiative um die Bochumerin Bettina Eickhoff die Skulptur für € 10.000 erneuern lassen: der Stahl war angegriffen, das waagerechte Segment aus der Verankerung gerissen. Mit identischen, aber neuen Stahlteilen war die Skulptur erst im April 2005 wieder der Öffentlichkeit übergeben worden.
François Morellet, *1926, Cholet, Frankreich, lebt und arbeitet in Cholet und Paris.
Deux segments de droite, l'un horizontal l'autre vertical (1979)

www.m-bochum.de:
Since the beginning of 2010, on time for the opening of the year of the cultural capital, François Morellet puts a new accent in Bochum to man-made landscape.For the museum of Bochum he realises a neon work covered on the architecture.désintegration architecturale, works with the front of the museum. A blue neon curve spans the building
The sculpture on the Springerplatz in Bochum was installed by François Morellet in 1979. The components, two orange beams are 5 metres high in each case. A beam lies horizontally on the meadow, the other is right in vertical adjustment in a building facade in the background. The individual parts stick together in the right angle.If the viewer walks along the levels, he will find out that the vertical comoves in the same tempo. "How a cruise control", François Morellet describes his own work.

www.kunstmuseumbochum.de:
François Morellet gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Neuen Konkreten Kunst und ist seit nun mehr 40 Jahren auf das engste mit der Stadt Bochum verbunden.

www.wikipedia.org:
François Morellet (* 30. April 1926 in Cholet, Département Maine-et-Loire, Frankreich; † 10. Mai 2016 ebendort[1][2]) war ein französischer Künstler, der sich vor allem mit Malerei, Lichtkunst, Kinetischer Kunst, Bildhauerei und Kupferstich beschäftigt hat. Seine Kunst wird gemeinhin der geometrischen Abstraktion und dem Minimalismus zugerechnet, wenngleich auch eine gewisse Nähe zum Dadaismus postuliertvon wem? wird. Morellet zählt zu den hervorragendsten französischen Vertretern der Konkreten Kunst. Er gehörte neben Julio Le Parc, Horacio Garcia Rossi, Francisco Sobrino, Joël Stein und Yvaral im Jahr 1960 zu den Mitbegründern der Künstlergruppe Groupe de Recherche d’Art Visuel (GRAV).
Morellet arbeitete zunächst von 1948 bis 1975 im Betrieb seiner Eltern. Während dieser Zeit beschäftigte er sich erst autodidaktisch mit der Malerei, bevor er sich auch von einem Maler unterrichten liess. Schon um 1950 bezeichnete sich Morellet selbst als „abstrakten Maler“ und hatte seine erste Ausstellung in der Galerie Creuze in Paris.
In den 60er-Jahren wandte er sich mehr und mehr der experimentellen Kunst zu und wurde Mitglied der GRAV, einer Gruppe von Künstlern, die die Möglichkeiten der visuellen Kunst wissenschaftlich experimentell erforschen wollten.
Ab 1963 setzte er Neon ein. Ab Ende der 1960er-Jahre begann sich Morellet auch für Architektur und Arbeiten im öffentlichen Raum zu interessieren und war u. a am Centre Culturel in Compiègne, am Pariser Viertel La Défense und am Skulpturenpark am Kröller-Müller-Museum in Otterlo beteiligt. 1972 entstand sein Werk 2 trames de tirets 0° 90° für die Peter Stuyvesant Zigarettenfabrik in Zevenaar, Niederlande. Morellet lebte zuletzt in Cholet und Paris.
François Morellet nahm als Teil der Groupe de Recherche d’Art Visuel und später auch als Einzelkünstler an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen weltweit teil. Dazu gehörte unter anderem 1964 die Teilnahme an der documenta III in Kassel in der berühmten Abteilung Licht und Bewegung, und als Einzelkünstler ausserdem an der 4. documenta 1968 und der documenta 6 im Jahr 1977. Zudem nahm er 1970 an der Biennale in Venedig teil.
Im Jahre 2010 wurden im vom Architekten Hector Lefuel im 19. Jahrhundert gebauten Treppenhaus des Louvre in Paris seine Glasfenster mit dem Titel L'esprit d'escalier fertiggestellt.